Um den 2. Februar gab es einschneidende Ver�nderungen in den Google-Serps (Der Begriff bezeichnet die Ergebnisseiten von Suchmaschinen, Abkürzung für Search Engine Result Pages), wie immer gibt es Gewinner und Verlierer.
In den SEO-Foren werden mitunter wilde Vermutungen zu den dahinter steckenden �nderungen im Google-Ranking angestellt.
Bemerkenswert scheint mir die einige Male geäusserte Beobachtung Hoffnung, dass Fortschritte bei der Beseitigung des URL-Hijacking-Problems (nicht korrekt erkannte 302-Weiterleitung) gemacht wurden. Die Qualität der Suchergebnisse und deren schnelle Auslieferung sind nach wie vor das Kriterium, an dem sich Google, MSN-Search und Yahoo messen lassen müssen.
Interessante Beta-Tools, wie die neu vorgestellten Google Maps sollen Google zu einer Art Schweizer Messer machen (möglicherweise kann man diese Tools jedoch auch als öffentliche Technologiestudie betrachten?), an den Suchergebnissen werden sich die Geister (die Suchenden) scheiden.
Und in diesem Punkt sind die positiven Ergebnisse der Investitionen der Google-Konkurrenz unübersehbar. Und so gesehen, darf man das Allegra getaufte Update möglicherweise als Reaktion auf die Anstrengungen Microsofts betrachten, im IR-Markt die Karten neu zu mischen.
In den erwähnten SEO-Foren werden die Möglichkeiten der Reaktion auf das Update von allen Seiten beleuchtet. Unabhängig davon, dass hektische Reaktionen ohnehin fehl am Platze sind, ist es nach wie vor eine gute Idee, regelmäßig unikate Inhalte für Menschen zu schaffen und ebenso regelmäßig für eingehende Links zu sorgen.
Denn Suchmaschinen sind keine zahlenden Kunden für E-Business-Anbieter, und für Menschen interessante Inhalte sind m.E. die beste Versicherung für zuk�nftige Verschiebungen im Suchmaschinen-Markt. Dass diese Verschiebungen kommen werden, halte ich für absehbar. Longhorn und die mit großer Wahrscheinlichkeit eng ins Betriebssystem integrierte Suchfunktion werden die Karten neu mischen.
Für das Jahresende 2006 habe ich mir einen festen Termin eingetragen: Lag ich mit meiner Prognose weit neben den Realitäten?